Standpunkt Ingo Kramer

1. Gut, dass es eine klare Mehrheit für Europa gibt:

Die Europawahl hat ein starkes Signal gesendet: Im Parlament gibt es eine klare Mehrheit für Parteien, die sich zur europäischen Integration bekennen. Es zeigt sich, dass eine Mehrheit an eine positive Zukunft Europas glaubt. Darüber sind wir Arbeitgeber erleichtert.

2. Unser Einsatz hat sich gelohnt:

Die hohe Wahlbeteiligung unterstreicht, dass auch wir erfolgreich dazu beigetragen haben, für das europäische Projekt zu mobilisieren. Populistische Lösungen für komplexe Probleme sind nicht glaubhaft – auch das haben wir deutlich gemacht. Für die vielen Aktivitäten in den Unternehmen und in den Verbänden möchte ich mich ausdrücklich bedanken. In Zukunft wird es immer öfter darauf ankommen, dass wir als Vertreter der Wirtschaft Haltung zeigen.

3. Nicht meckern, sondern mitmachen:

Europa bleibt ein Projekt, das alle Seiten mitgestalten müssen. Nur eine geschlossene und handlungsfähige EU ist in der Lage, auf Augenhöhe mit anderen Weltmächten zu verhandeln. Als Sozialpartner Arbeitgeber machen wir aktiv mit, wenn es um die Gestaltung der Zukunft geht. Klar ist aber auch: Nun muss es darum gehen, die EU wettbewerbsfähiger zu machen. Das muss jetzt der Schwerpunkt sein.

Herzlichst
Ihr

Ingo Kramer
Arbeitgeberpräsident

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